Grundsätzliches zur Berufsunfähigkeitsrente

Was sie wissen sollten, was für Sie besonders wichtig ist!

Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung so wichtig?

Fast jeder 4. Bundesbürger wird vor seinem Ruhestand zeitweise berufsunfähig. Manche trifft die Berufsunfähigkeit dauerhaft, bei anderen ist Sie nur temporär. Doch unabhängig davon, wie lange die Berufsunfähigkeit andauert, ist sie immer mit finanziellen Einbußen verbunden, da der Gesetzgeber zwischenzeitlich nur noch eine Grundversorgung anbietet. Deshalb ist eine private Absicherung nicht nur wichtig, sonder in manchen Fällen auch existenziell, um die laufenden Ausgaben (Bsp.: Hausfinanzierung) auch in dieser Situation decken zu können.

Waren es früher fast nur köperlich arbeitende Personen, die von einer Berufsunfähigkeit betroffen waren, so hat sich dies in den letzten 25 Jahren sehr stark verändert.

Wie Sie dem Schaubild entnehmen können, liegt die Anzahl der psychischen Erkrankungen und der Herz- und Kreislauferkrankungen mittlerweile schon bei fast 40%. Tendenz weiter steigend.

Was bedeutet aber eigentlich Berufsunfähig?

Im Lexikon kann man dazu folgendes nachlesen: Berufsunfähig ist ein Versicherter dann, wenn er seinen ausgeübten Beruf durch eine Krankheit, Kräfteverfall oder einen Unfall nicht mehr ausüben kann.

Soweit zur Definition. Doch wann kann man seinen Beruf nicht mehr ausüben. Schon dann, wenn man kleiner Aufgaben nicht mehr erledigen kann oder erst wenn man überhaupt nicht mehr im Stande ist einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen?

Leider gibt es auf diese Frage mehrere Antworten. Mehrere Antworten deshalb, da Sie eine Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder von einem privaten Versicherungsunternehmen erhalten können. Und die Bedingungen, wann Sie eine Leistung erhalten, unterscheiden sich hier sehr gravierend.

Durch die letzte große Rentenversicherungsreform im Jahre 2001 wurde der gesetzliche Schutz sehr stark reduziert. (Die Details können Sie im Kapitel gesetzliche Regelung nachlesen).

Seit 2001 unterscheidet der Gesetzgeber für alle nach dem 01.01.64 geborenen Personen nur noch zwischen einer halbe und vollen Erwerbsminderungsrente. D.h. die Leistung durch die Rentenversicherung orientiert sich nicht mehr am ausgeübten Beruf sondern nur noch an der Leistungsfähigkeit des Versicherten. Diese Leistungsfähigkeit wird in Stunden ausgedrückt.

Ist ein Versicherter noch in der Lage mehr als 6 Stunden am Tag zu arbeiten, egal in welcher beruflichen Tätigkeit, so bekommt er keine Leistung von der gesetzlichen Rentenversicherung. Liegt die Leistungsfähigkeit zwischen 3 bis 6 Stunden pro Tag, wird die halbe Erwerbsminderungsrente gewährt. Erst wenn weniger als 3 Stunden pro Tage gearbeitet werden kann, wird die volle Erwerbsminderungsrente zugesagt. Jedoch wird bei der Prüfung der Leistungsfähigkeit nicht der zuletzt ausgeübte Beruf herangezogen, sondern nur ob einen Tätigkeit ausgeübt werden kann oder nicht.

Der Gesetzgeber spricht zwar von einer halben und vollen Erwerbsminderungsrente, jedoch bezieht sich die Leistung nicht auf das zuvor erzielte Nettoeinkommen. Wäre dies der Fall gäbe es ja keine Berufsunfähigkeitslücke.

Die volle Erwerbsminderungsrente entspricht circa 45% des letzten Nettoeinkommens, die halbe Erwerbsminderungsrente jedoch nur circa 25%. Zwischenzeitlich ist es fast jedem klar geworden, dass er für den Fall einer Berufsunfähigkeit eine zusätzliche private Absicherung benötigt.

Da der Gesetzgeber nur noch eine Grundsicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit erbringt, entscheiden sich immer mehr Menschen für den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch deshalb, da bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung die Leistung tatsächlich erbracht wird, wenn man in seinem ausgeübten Beruf nicht mehr tätig sein kann. Denn im Gegensatz zum gesetzlichen System wird hier der Beruf und nicht die Leistungsfähigkeit zu Prüfung des Leistungsanspruches herangezogen.

Die privaten Versicherungsunternehmen vergleichen dabei die Tätigkeit die ein gesunder Mensch in dem ausgeübten Beruf leistet. Liegt die Leistungsfähigkeit des Versicherten bei 50% oder weniger, ist der Versicherungsfall gegeben.

Da sich die Bedingungen der verschiedenen Versicherungsunternehmen aber zum Teil erheblich unterscheiden, empfehlen wir Ihnen vor Abschluss eines Versicherungsvertrages einen genauen Vergleich vorzunehmen. Nutzen Sie dabei unsere Erfahrung und fordern Sie noch heute Ihren kostenlosen Versicherungsvergleich an.

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