Berufliche Qualifikation zahlt sich aus!

Eingetragen am 23.03.2011 um 14:04

So arbeitet die Versicherungswirtschaft zur Prämienkalkulation mit verschiedenen Berufsgruppen. Am Markt üblich ist die Einteilung in Berufsgruppen von 1 bis 4 oder von A bis D. Dabei ist „1“ oder „A“ aus Sicht des Versicherungsunternehmens die Berufsgruppe mit der geringsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Der Berufsgruppe 1 und 2 werden in der Regel Berufe und Tätigkeiten zugeordnet, die die versicherte Person hauptsächlich in Büroräumen ausübt. Berufsgruppe 3 und 4 fassen meist Berufe mit einem hohen Maß an körperlicher Tätigkeit zusammen.

Das geringere Berufsunfähigkeitsrisiko wirkt sich in der Berufsgruppe 1 somit am meisten auf die Kalkulation der Prämie aus. Kann der Versicherungsnehmer zusätzlich besondere berufliche Qualifikationen nachweisen (Bsp. Diplom, Bachelor, Master oder Doktor) so gewähren viele Versicherungsunternehmen einen zusätzlichen Preisnachlass.

Erhebliche Preisnachlässe sind möglich!

Teilweise bietet die Branche bis zu 25% Preisnachlass auf die Standardprämie in der Berufsgruppe 1. In Vergleichsprogrammen findet man deshalb häufig die zusätzliche Berufsgruppe 1+.

Doch nicht jeder Beruf oder jede berufliche Qualifikation wird bei allen Versicherungsunternehmen gleich bewertet. So kann es auch mal sein, dass bei ein und demselben Versicherungsunternehmen ein ähnlicher Beruf in zwei unterschiedliche Berufsgruppen eingeteilt wird.

So hat zum Beispiel ein deutsches Versicherungsunternehmen den Diplomingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik in die Berufsgruppe 1 und den Diplomingenieur für Flugzeugbau in die Berufsgruppe 2 eingeordnet. Obwohl die tatsächliche Tätigkeiten nur leicht voneinander abweichen.

Unsere Empfehlung!

Deshalb ist es immer zu empfehlen im Beratungsprozess nicht nur die aktuell ausgeübte Tätigkeit anzugeben, sondern auch die in der Vergangenheit erworbenen Abschlüsse soweit dadurch ein akademischer Grad erreicht wurde. Der Versicherungsmakler kann dann diese Qualifikation bei der Marktanalyse einbeziehen und so den günstigsten Anbieter am Markt ermitteln.

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